Hockeycamp Sommer I - 01. - 05. August 2011
09.08.2011
Der Trainer und sein Team standen in den Startlöchern. Die Aufgaben waren verteilt, alle Sachen waren eingekauft und der tägliche Ablauf auch geplant. Ein Blick auf die Wetterprognose war etwas düster. Es war teilweise Regen angesagt, aber dann kam alles anders.

Hockeycamp vom 1. bis 5. August 2011
Der Trainer und sein Team standen in den Startlöchern. Die Aufgaben waren verteilt, alle Sachen waren eingekauft und der tägliche Ablauf auch geplant. Ein Blick auf die Wetterprognose war etwas düster. Es war teilweise Regen angesagt, aber dann kam alles anders.
4 Tage vor dem Beginn zog sich der Trainer einen Muskelfaserriss zu und humpelte während des Camps über den Platz. Montags brachten die Eltern 25 Kinder, wovon 7 Kinder noch nie einen Schläger angefasst hatten. Bei wolkigem Himmel wurde morgens zuerst gelaufen, dann gab es Kennenlernspiele und eine Rohkostpause. Nach der Pause wurde allen (noch) einmal die Grundzüge des Hockeys und der Schläger erklärt. Als mittags die Sonne heraus kam, war auch das Mittagessen fertig und es wurde das erste Mal der Schläger geschwungen. Wer konnte schieben und schrubben und wer am weitesten über den Platz mit seiner Technik.
Nach der Obstpause gab es dann das erste Hockeyspiel. Vier Mannschaften spielten auf den beiden Kleinspielfeldern gegeneinander. Die Hockeyregeln mussten dabei immer wieder erklärt werden.
Um 16:30 Uhr war dann der erste Tag beendet.
Am Dienstag brannte die Sonne auf Hellerhof, so dass neben den Getränken der Sonnenschutz wichtige Faktoren waren. Nachdem die Kinder die Laufstrecke in Hellerhof absolviert haben wurde die Ballführung geübt. Es ist schon schwierig, diesen 152 Gramm schweren Ball unter Kontrolle zu behalten. Die Spaghettis waren beim Mittagessen einfacher zu bändigen, als der Ball. Nachmittags wurde dann weiter geübt und es klappte schon besser, als der Ball am Schläger eingehängt war. Aufgrund der Hitze von fast 30 0 Grad war nach dem abschließenden Hockeyspiel der Akku leer und die Kinder gingen nach Hause.
Regen war am Mittwoch angesagt, aber Hockeyspieler sind nicht aus Zucker. So wurde bei leichtem Nieselregen das Passen trainiert. Erstaunlich war, dass mit jedem Schlag die Distanz immer größer wurde und die Wahrscheinlichkeit wuchs, auch ein Tor zu erzielen. Als mittags starke Regenschauer über den Platz zogen, hat das keinen gestört, weil alle bei Spinat mit Rührei und Kartoffelpüree zusammen saßen. Nachmittags wurde dann die Ballannahme und die Ballabgabe weiter geübt und dabei kam dann wieder die Sonne heraus. So wurde das abschließende Hockeyspiel auch wieder mit strahlender Sonne absolviert.
Wie sollte es anders sein: Die Sonne schien am Donnerstag und die Temperatur ging nach oben. Nach dem obligatorischen Ausdauerlauf, der Laufschule und den Dehnübungen ging es zur Taktik über. Wie komme ich beim Gegner vorbei, wo steht der Verteidiger auf dem Platz, welche Aufgabe hat der Mittelfeldspieler und was macht der Stürmer? Die Übungen wurden von der Rohkost-, der Mittags- und der Obstpause unterbrochen. Dann gab es noch eine supergute Nachricht. Die Grundwasserpumpe war am Mittwoch repariert worden und sie lief auch halbwegs. Einmal kam viel Wasser, dann wurde das Wasser geringer und der Wasserstrahl versiegte komplett. Nach vielen Versuchen wurde doch der Wasserlauf konstant und die Wasserrutsche konnte genutzt werden. In Badekleidung rutschten die Kinder den Berg herunter und konnten sich so nach dem Hockeyspiel zum Tagesende austoben.
Freitags ist der Tag Kinder gegen Eltern. Aber bis dahin wurde erst einmal wieder gelaufen, Taktik erklärt und wieder geübt. Um noch fitter zu werden, wurden die Steppbretter heraus geholt und gesteppt. Nach dem Mittagessen kamen auch die ersten Eltern und wurden in die Hockeytechnik eingewiesen. Hier merkten die Eltern, dass Hockeyspiel doch vom Zaun als Zuschauer anders aussieht, als selber zu spielen. Wie bekomme ich den Knoten bei der Rückhand aus den Armen heraus, warum liegt der Ball immer noch da, obwohl die Mutter geschlagen hat, wieso geht der Ball beim Stoppen immer unter dem Schläger durch und warum ist der Ball schneller als ich?
Nach einer Stunde waren die Eltern so fit, dass sie zwei Mannschaften gebildet haben und gegen die Kinder angetreten sind. Die beiden Spiele auf dem Kleinfeld sind jeweils unentschieden ausgegangen. Nachdem an die Eltern Sauerstoff, Getränke und Obst verteilt worden ist, gab es zum Abschluss ein Hockeyspiel auf dem Großfeld. Der Platz ist 90 Meter lang und die Strecke, so hatte man den Eindruck, wurde immer länger. Die beiden Torwarte verhinderten viele Tore, so dass ein Tor spielentscheidend war. Die Kinder haben 1:0 gewonnen.
Danach ging es ins Vereinsheim. Jedes Kind bekam eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme am Turnier und ein kleines HSV-Maskottchen in den Vereinsfarben blau gelb. Dabei konnten schon die Bilder der Woche gesehen werden und dann war das Camp zu Ende.
Vielleicht hat es den Neuen so viel Spaß gemacht, dass sie demnächst wieder kommen und den älteren Hasen unter den Hockeyspielern hat es mehr Sicherheit gegeben.
Das Team, Corinna Prasse, Marvin Magunski, Sarah Nowak und Ruth Paniczek unter der Leitung von Wolfgang Paniczek freuen sich schon auf das nächste Hockeycamp und dankt für das Vertrauen, welches in das Team gesetzt wurde. Als Leiter bedankt sich Wolfgang Paniczek auch bei allen Eltern, Großeltern, Erziehern und den weiteren Anhängen der Kinder für die tatkräftige Unterstützung.
Düsseldorf, den 6. August 2011
Wolfgang Paniczek Tel 0211 706061


