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R(h)einschlenzer beim Krapfenturnier in Dinslaken erfolgreich

09.02.2008

Einen Wettbewerb der besonderen Art haben die R(h)einschlenzer, die Elternhockey-Mannschaft des Hellerhofer Sportvereins (HSV), auf dem erfolgreichen dritten Platz beendet: Eröffnet wurde das Dinslakener Krapfenturnier am Karnevalssonntag noch im klassischen Modus - sechs Teams traten in zwei Gruppen an und bestritten jeweils zwei Spiele. Danach standen erst die so genannte Huhn- und dann die Quicki-Runde an, ehe die Finalpartien ausgetragen wurden.

Nachdem die R(h)einschlenzer in ihrem ersten Vorrunden-Spiel noch knapp mit 2:1 den Riff-Haie unterlegen waren, folgte ein 7:0-Kantersieg gegen die Hippos. Durch Tore von Jürgen Herdick (3), Susanne Schwarz (2), Olaf Nowak und Sandra Malewski (je 1) trumpften der HSV in ganzer Stärke auf. Malewski war zuvor schon gegen die Haie erfolgreich gewesen.

In der Huhn-Runde wurde mit fünf Spielern sowie einem Keeper angetreten und das Ziel war es, dem Huhn ein Ei zu entlocken. Eine Aufgabe, bei der die Hellerhofer allerdings passen mussten.

Anders sah es beim anschließenden Quicki-Match aus: Es wurde siebeneinhalb Minuten nach dem Golden Goal-Modus gespielt, das heißt, der erste Treffer beendet die Partie. Für die R(h)einschlenzer war dies die Chance auf eine Revanche, denn der Gegner waren wie schon in der Vorrunde die Riff-Haie. Da die Begegnung bis zum Schlusspfiff torlos blieb, kam im Sieben- beziehungsweise Neun-Meter-Schießen der große Auftritt des Hellerhofer Torhüters Frank Schwarz. Dreimal vereitelte der Schlussmann die Schüsse der Haie, ehe Jürgen Herdick den entscheidenden 1:0-Siegtreffer für den HSV verwandelte.

Die Endrunde bestand aus zwei Spielen zu je 15 Minuten. Obwohl Susanne Schwarz ihren dritten Treffer des Tages erzielte, behielten die Hammer-Haie, die späteren Turniersieger, mit 2:1 die Oberhand gegend die R(h)einschlenzer. Die abschließende Partie gegen die Unglaublichen war nicht weniger spannend: Auf Herdicks 1:0-Führungstor für den HSV reagierten die Unglaublichen mit einem Doppelschlag. Erst kurz vor Schluss konnte Sandra Malewski die drohende Niederlage durch einen Sieben-Meter zum 2:2-Endstand abwenden.

Zwar konnten sich Patricia Stöcker, Ingar Rohstock sowie Hans-Peter Beyer nicht in die Liste der Torschützen eintragen, doch bildeten sie gemeinsam eine sichere Verteidigung und konnten viele Torchancen frühzeitig abwehren. Als Fazit des Tages bleibt für die Hellerhofer, dass man auch an Karnevalssonntag außerhalb von Düsseldorf sehr viel Spaß haben kann. Das nächste Turnier steht für die R(h)einschlenzer am 2. März bei den wilden Krücken in Dormagen auf dem Programm.

Wer ausprobieren möchte, ob Hockey spielen die richtige Sportart für ihn ist, ist herzlich eingeladen. Informationen zu den Trainingszeiten der R(h)einschlenzer gibt es bei Frank Schwarz (E-Mail: fus.schwarz@ish.de) und im Internet unter www.hellerhofer-sportverein.de/hockey/.

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