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Am 12.06.2004 ging es "Hinüber nach Belgien ins Hohe Venn"

13.06.2004

Das Interesse an dieser Tour war sehr groß und es gab bereits frühzeitig zahlreiche Anmeldungen dazu, mehr als je zuvor.

Baraque Michel

Wenn auch krankheitsbedingt oder wegen der ungewissen Wetterlage einige absagten, verblieben noch 17 Wanderfreunde, die sich unerschrocken und mit regenfester Kleidung ausgerüstet auf dem Parkplatz in Hellerhof einfanden. In Fahrgemeinschaften ging es dann über 120 Km zum eigentlichen Startpunkt der Wanderung am Gasthaus Baraque Michel mitten im Naturschutzgebiet Hohes Venn. Der sorgenvolle Blick gen Himmel war zunächst unbegründet, denn obwohl bewölkt war es trocken und gelegentlich sogar etwas sonnig, als wir uns auf den für das Hohe Venn typischen Bohlenwegen auf zum 20 Km-Rundkurs machten. Streckenweise waren diese Bohlenwege beschädigt oder entfernt worden, sodass wir über den weichen wabbeligen Moorboden laufen mussten, und gelegentlich ging es auch über Stock und Stein und durch die Wasserlachen.

Damit bot diese Wanderung, neben der herben aber äußerst reizvollen Venn-Landschaft, die wegen brütender Vögel nicht uneingeschränkt zu begehen war, auch sportliche Aspekte. Und als dann nach ca. 10 Km Wanderung uns immer wieder Regenschauer mit Blitz und Donner heimsuchten, waren wir froh, die richtige Kleidung dabei zu haben und auch eine Schutzhütte zu finden. Der Stimmung konnten die Wetterkapriolen sowieso nichts anhaben und die Sonne sorgte immer wieder schnell für trockene Jacken und Hosen.

Als wir nach 20 Km wieder den Startpunkt der Wanderung erreichten, waren wir froh, dass im Gasthaus Baraque Michel für uns gedeckt war. Nach ausgiebiger Rast ging es gegen 17:00 Uhr wieder zurück nach Düsseldorf und damit war ein erlebnisreicher Wandertag zu Ende.

Hohes Venn

Horst Fege
(Wanderführer)

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