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Am 14.08.2004 ging es "Rund um den Rurstausee"

15.08.2004

Ein wenig skeptisch waren die Blicke der 13 Wanderfreunde schon, die sich an diesem Samstag um 8:30 Uhr auf dem S-Bahnhof Hellerhof zur Abfahrt in die Eifel trafen, denn der Himmel war trübe und es sah nach Regen aus.

Rast

Nachdem man sich gegenseitig Mut gemacht hatte, wollte keiner zurück bleiben. Mit der Hoffnung im Gepäck ging es über Köln und Düren und von dort mit der Rurtalbahn nach Blens, oberhalb des Rurstausees. Schon während der Anfahrt fing es an zu regnen und somit begann die Wanderung unter dem Regenschirm, bzw. mit Regenjacke und hoch gezogener Kapuze. Aber das konnte unserer guten Laune nichts anhaben, und als an der ersten Raststelle, am Ortsausgang von Blens, der Regen aufhörte, waren wir sicher, dass der Wandertag nicht ins Wasser fallen würde.

Weiter ging es durch den Hürtgenwald in Richtung der Ortschaft Schmidt und von dort südwärts dem Rurstausee entgegen. Oberhalb des Sees hatten wir vom Aussichtspunkt "Schöne Aussicht" einen herrlichen Blick auf den nördlichen Teil des Sees und auf die zwischen Eschauel und Schwammenauel gelegene Insel, bevor es auf zum Teil steilem Weg hinab zur Landzunge Eschauel ging. Dort im Rurseestübchen war für uns im Freien gedeckt, aber der Wirt war etwas zu optimistisch. Bevor der Regen uns die Getränke verdünnte zogen wir es vor, im Wintergarten Platz zu nehmen.

Rast

Rast

Nach ausgiebiger Stärkung und Erholung ging es dann mit dem Schiff weiter zur Anlegestelle Schwammenauel und von dort auf doch schon etwas müden Füßen über die große Staumauer und hinab zur Rur. Dem Fluss folgend führte uns der Weg durch die grüne Tallandschaft, vorbei am historischen Wasserkraftwerk Heimbach, ein im Jugendstil 1904 fertig gestelltes Speicherkraftwerk, welches seinerzeit das größte weltweit war, hinunter nach Heimbach, dem Ziel unserer Wanderung. Unterhalb der Burg Hengebach - erbaut im 11. Jahrhundert - erreichten wir den Ort und dort nach ca. 800 m den Bahnhof. Von Heimbach ging es dann wieder per Eisenbahn zurück nach Hellerhof.

Auch wenn wir dem Titel der Wanderausschreibung "Rund um den Rurstausee" nicht ganz gerecht wurden, schließlich hatten wir nur einen kleinen Teil des Sees erwandert, so reichten uns die gelaufenen 16 Km. Alle waren zufrieden und dankten dem Wanderführer Alfred Linnemann für die Ausarbeitung einer erlebnisreichen Tour. Ganz sicherlich werden wir in dieser Region weitere Wanderungen durchführen.

Schifffahrt

Horst Fege
(Wanderführer)

Bitte vormerken!

Unsere nächste Wanderung führt uns am Samstag, den 11.09.2004 mit dem Fahrrad in die Altstadt von Köln und wieder zurück nach Hellerhof (Streckenlänge ca. 85 Km). Nähere Informationen dazu demnächst an dieser Stelle, im Internet und in der Tagespresse.

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