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Impressionen der Wanderung vom 10. November 2001

11.11.2001

Für Samstag, den 10. November 2001 war Wandertag an der Ahr geplant und erwartungsvoll wurden in den Tagen zuvor die Wetterprognosen verfolgt.

Auf dem Rotwein-Wanderweg von Ahrweiler bis nach Mayschoß

Rast

Und die wurden immer besser, so dass sich am 10.11. gegen 8.00 Uhr zehn Wanderfreunde am S-Bahnhof Hellerhof einfanden, um mit der DB über Köln und Remagen nach Ahrweiler zu fahren.
Der von den Wetterfröschen versprochene Sonnenschein blieb zunächst aus, Nebelschwaden in der Rheinebene und an der Ahr schränken die Sicht aus dem Zugfenster ein. Beim Ausstieg in Ahrweiler stellte man zudem fest, dass es recht kalt war, so dass auf allgemeinen Beschluss zunächst ein Cafe aufgesucht wurde.

Gruppenfoto

Doch danach wurde es ernst mit der Tour, die von Ahrweiler hinein in die Weinberge auf guten Wegen oberhalb der Ahr nach Westen führte. Die Sonne schien nur darauf gewartet zu haben, denn in kurzer Zeit hat sie die Nebel vertrieben und den Blick auf die herbstlich bunten Weinberge und über die Ahrhöhen frei gemacht.
Überall waren Wandersleute unterwegs, in den Weinbergen war man bei der Trockenbeerenlese und Verkaufsständen wurde Wein angeboten. Die erste Rast wurde oberhalb des Felsens "Bunte Kuh" gemacht, von der Aussichtsplattform hatte man einen herrlichen Blick auf das Ahrtal von Walporzheim bis Dernau.

Gruppenfoto

Weiter ging es auf zum Teil schmalerem Weg in großen Schleifen, den Bergen und der Ahr folgend, an aufgestapeltem Holz vorbei, das nach Anbruch der Dunkelheit als Martinsfeuer verbrand werden sollte, bis oberhalb von Mayschoß, wo vor dem Abstieg noch einmal Rast gemacht wurde. Von Mayschoß ging es per Eisenbahn zurück nach Dernau, wo endlich in einer urigen Straßenwirtschaft bei Original-Flammkuchen ein Gläschen Ahrwein getrunken werden konnte. Alle waren der Meinung, bei ca. 14 Km in den Beinen und mehr als 4 Stunden an der frischen Luft, hätte man sich das verdient.
Um 22:40 war die Gruppe zurück in Hellerhof und einstimmig der Meinung, dass sich diese Tour gelohnt hat.

Horst Fege
Wanderführer

Wanderroute

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