Unsere Wanderung am 10. Juni 2006
11.06.2006
Endlich ein Bombenwetter, aber zum Wandern fast zu heiß. Zum Glück war die Juni-Tour nicht all zu lang. Näheres dazu auf der folgenden Seite
Zum Archäologischen Park in Xanten
Legt man strenge sportliche Maßstäbe an, kann von einer Wanderung nicht die Rede sein. Eher handelt es sich bei unserer letzten Tour am 10.06.2006, um eine kulturgeschichtliche Exkursion in die Römerzeit und zu den Anfängen christlich-deutscher Kultur am Niederrhein. Aber wie man es auch bewerten will, den 10 Teilnehmern, die sich morgens um 9:00 Uhr auf den P&R Parkplatz in Hellerhof trafen, war das egal. In Fahrgemeinschaften ging es von hier über Wersten, Neuss und Krefeld auf der A 57 bis zur Abfahrt Alpen und von dort nach Birten (eine kleine, zu Xanten gehörende, Ortschaft). Hier war der Startpunkt zu einer kleinen aber überaus lehrreichen Wanderung auf der via romana (alte Römerstraße).
Gewohnt gekonnt führte Alfred Linnemann die Gruppe vorbei an alten Klosteranlagen, Kapellen und Hinweistafeln auf die Römerzeit und das frühe Mittelalter bis in das Zentrum von Xanten. War es Zufall oder geschickte Regie des Wanderführers, dass hier die Gruppe mit einem Aufmarsch von Dudelsackbläsern empfangen wurde? In Xanten kommt man natürlich nicht am Dom vorbei. Und so schloss man sich den vielen anderen Gruppen an, die durtch das große Portal ins Innere strömten. Hier genoss man die wohltuende Kühle und staunte über die Leistungsfähigkeit mittelalterlicher Dombaumeister und Orgelbauern. Danach hatte man sich die erste Rast verdient. Das von Alfred Linnemann ausgewählte Lokal Zur Börse, direkt am Marktplatz gelegen, erwies sich als Geheimtipp.

Die Speisen waren gut, reichlich und preiswert.
Anschließend ging es ans letzte Teilstück der Tour, zum ca. 2 km entfernten Archäologischen Park. Hier gab es dann römische Geschichte pur und zum Anfassen. Ob die Reste alter Tempel, des Kapitols oder das fast original rekonstruierte Amphitheater, alle Exponate sind von beeindruckender Kraft.

Hier stand vor fast 2.000 Jahren die prächtige Römerstadt Colonia Ulpia Traiana (CUT) in deren Mauern in ihrer Blütezeit 10.000 Menschen lebten. Der Rundgang durch die Römerzeit unter sengender Sonne machte schlapp und durstig, sodass vor der Heimfahrt in der so genannten Herberge noch einmal Rast gemacht wurde.
Gegen 17:00 Uhr war man dann wieder in Hellerhof und zog Bilanz. Das Wetter war bombig, die Tour gut vorbereitet und erlebnisreich, was will man mehr.
Horst Fege
(Abtl. Wandern)
Bitte vormerken!
Unsere nächste Wanderung wird dann wieder etwas sportlicher ausfallen. Reimund Wittke führt uns am Samstag, den 08.07.2006 von Hösel durch die Saamer Mark zu den Ruhrhöhen.
Nähere Informationen dazu demnächst an dieser Stelle, in der Tageszeitung oder beim Wanderführer.
Legt man strenge sportliche Maßstäbe an, kann von einer Wanderung nicht die Rede sein. Eher handelt es sich bei unserer letzten Tour am 10.06.2006, um eine kulturgeschichtliche Exkursion in die Römerzeit und zu den Anfängen christlich-deutscher Kultur am Niederrhein. Aber wie man es auch bewerten will, den 10 Teilnehmern, die sich morgens um 9:00 Uhr auf den P&R Parkplatz in Hellerhof trafen, war das egal. In Fahrgemeinschaften ging es von hier über Wersten, Neuss und Krefeld auf der A 57 bis zur Abfahrt Alpen und von dort nach Birten (eine kleine, zu Xanten gehörende, Ortschaft). Hier war der Startpunkt zu einer kleinen aber überaus lehrreichen Wanderung auf der via romana (alte Römerstraße).
Gewohnt gekonnt führte Alfred Linnemann die Gruppe vorbei an alten Klosteranlagen, Kapellen und Hinweistafeln auf die Römerzeit und das frühe Mittelalter bis in das Zentrum von Xanten. War es Zufall oder geschickte Regie des Wanderführers, dass hier die Gruppe mit einem Aufmarsch von Dudelsackbläsern empfangen wurde? In Xanten kommt man natürlich nicht am Dom vorbei. Und so schloss man sich den vielen anderen Gruppen an, die durtch das große Portal ins Innere strömten. Hier genoss man die wohltuende Kühle und staunte über die Leistungsfähigkeit mittelalterlicher Dombaumeister und Orgelbauern. Danach hatte man sich die erste Rast verdient. Das von Alfred Linnemann ausgewählte Lokal Zur Börse, direkt am Marktplatz gelegen, erwies sich als Geheimtipp.

Die Speisen waren gut, reichlich und preiswert.
Anschließend ging es ans letzte Teilstück der Tour, zum ca. 2 km entfernten Archäologischen Park. Hier gab es dann römische Geschichte pur und zum Anfassen. Ob die Reste alter Tempel, des Kapitols oder das fast original rekonstruierte Amphitheater, alle Exponate sind von beeindruckender Kraft.

Hier stand vor fast 2.000 Jahren die prächtige Römerstadt Colonia Ulpia Traiana (CUT) in deren Mauern in ihrer Blütezeit 10.000 Menschen lebten. Der Rundgang durch die Römerzeit unter sengender Sonne machte schlapp und durstig, sodass vor der Heimfahrt in der so genannten Herberge noch einmal Rast gemacht wurde.
Gegen 17:00 Uhr war man dann wieder in Hellerhof und zog Bilanz. Das Wetter war bombig, die Tour gut vorbereitet und erlebnisreich, was will man mehr.
Horst Fege
(Abtl. Wandern)
Bitte vormerken!
Unsere nächste Wanderung wird dann wieder etwas sportlicher ausfallen. Reimund Wittke führt uns am Samstag, den 08.07.2006 von Hösel durch die Saamer Mark zu den Ruhrhöhen.
Nähere Informationen dazu demnächst an dieser Stelle, in der Tageszeitung oder beim Wanderführer.


