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Wanderung "Auf den Ahrhöhen zwischen Altenahr und Rech" am 11.10.2003

12.10.2003

Diese Tour lohnt sich zu jeder Jahreszeit, aber im Oktober/November, wenn in jedem Ort entlang der Ahr Weinfeste sind, hat sie ihren besonderen Reiz.

Und obwohl die Wetterprognose für Samstag, den 11.10.2003 nicht unbedingt Wandern bei Sonnenschein versprach, ließen sich die 8 Teilnehmer (4 HSV-Mitglieder, 4 Gäste) dadurch nicht abschrecken. Per Eisenbahn und auf Sammelticket "Schönes Wochenende" ging's über Köln und Remagen nach Altenahr und dort zur Stärkung erst ins Cafe. Rast
Saffenburg

Aber dann hieß es doch, Rucksäcke schultern und die müden Glieder in Bewegungbringen. Bei trübem Wetter ging's zunächst der Ahr folgend und dann auf steilem Pfad durch den Wald hinauf bis auf den Schrock, eine Bergkuppe mit (bei guter Wetterlage herrlicher Aussicht über das Ahrgebirge bis nach Bonn und ins Siebengebirge. Hier war die erste Rast fällig und beim Rundblick konnten wir nur bedauern, dass der Himmel so verhangen war.

Anschließend mussten noch etliche Höhenmeter genommen werden, bevor wir auf dem Steinerberg waren. Die Einkehr ins Gasthaus (Steinerberghaus) haben wir aus zeitlichen Gründen gestrichen, wohl wissend, dass wir dazu in Rech ausreichend Gelegenheit haben werden. Also ging's weiter ostwärts an einem Sendemast vorbei und von dort nördlich bergab durch den Wald. Auf gut zu gehenden Wanderwegen kamen wir herunter bis zum Waldrand und nach Rech. Rechahr
Rast

Wahrscheinlich hatten wir nicht nur den Bergrücken über- und den Wald durchschritten, sondern auch das trübe Wetter hinter uns gelassen, denn Rech empfing uns mit Sonnenschein. Und direkt vor uns lag das Restaurant Jagdhaus Rech, in dem für uns Plätze reserviert waren.

Nach der verdienten Stärkung mit dem Besten aus Küche und Keller zogen wir weiter Ortseinwerts. Entlang der Straße, an vielen Hofeinfahrten, waren Hinweise auf Straußenwirtschaften angebracht und wenn wir jeder Einladung gefolgt wären, hätten wir auf dem Heimweg sicherlich Probleme bekommen. Aber kurz vor Abfahrt des Zuges, am Haltepunkt in Rech, haben wir uns doch noch einen Federweißen gegönnt.
In Köln gab es dann beim Umsteigen in die S-Bahn noch einmal Aufregung. Einer unserer Teilnehmer war verschwunden und trotz intensiver Suche nicht auffindbar. Wie sich später herausstellte hat er (Gott sei dank) aber auch allein den Weg nach Hause gefunden.
Und damit ist (ohne Verluste) wieder ein erlebnisreicher Wandertag zu Ende gegangen und alle waren der Meinung, die Tour ist wiederholenswert.

Horst Fege
(Wanderführer)

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