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Wanderung "Auf Mühlentour zur Schwanenmühle und Haus Graven" am 03.04.2004

04.04.2004

In Erinnerung an die wetterbedingte Absage der letzten Wanderung am 13.03.2004 wurden die Prognosen der Wetterfrösche für hier und heute nicht gerade mit Freude aufgenommen.

Aber trotz düsterer Wolken und trüber Witterung folgten 11 unerschrockene Sportfreunde ihrem Wanderführer vom Startplatz in Hellerhof-West (Polizeicontainer) hinüber nach Hellerhof-Ost und weiter auf Feld- und Flurwegen in Richtung Garather See (ein Baggersee, östlich des Garather Forstes zwischen Langenfeld und Hilden gelegen).

Das erste und einzige Hindernis, welches dabei zu überwinden war ist die primitive Überquerung des aus der Ohligser Heide kommenden Riether Bachs, der bei Hellerhof in unseren "Hausbach", den Mühlenbach mündet. Danach ging es zügig weiter durch Wald und Flur bis an den Stadtrand von Hilden (Erikasiedlung), durch die Erdbeerfelder der Landwirtschaft Weeger und die Autobahn A 3 überquerend in das sumpfige Gebiet um die Ortschaften Wafert und Krämersheide.

Bachüberquerung
Wandergruppe

Nach einem Schwenk in Richtung Süden, die Haus-Graven-Straße überquerend, am Langenfelder Segelflugplatz vorbei, hatten wir die Schwanenmühle vor uns. So einsam und verlassen, wie sie gelegen ist, präsentierte sie sich auch. Das große Terrassenrestaurant war zwar geöffnet aber menschenleer. Scheinbar wartet es noch auf seine Saison. Deshalb gingen wir hurtig weiter, passierten das alte Wasserschloss Haus Graven, welches auch einen verschlafenen Eindruck machte aber immerhin laut der angebrachten Denkmalstafel auf eine geschichtsträchtige Vergangenheit zurückblicken kann.

Von hier bis zum Romantik-Hotel Gravenberg, Rast- und Endpunkt unserer Wanderung, hatten wir durch Wiescheid hindurch noch ca. 20 Minuten zu laufen.

Hier wurden wir mit einer speziell für uns zusammengestellten "Wander"-Karte (deftige bergische Hausmannskost) überrascht.

Offiziell war hier die Wanderung beendet, einige fuhren nach der Rast mit dem Bus und der S-Bahn nach Hellerhof zurück und ein paar Unentwegte bewältigten die 10 Km bis nach Hause zu Fuß.

Nicht nur das Wetter, auch die Wegführung und die gutgelaunten Teilnehmer haben zu einer gelungenen Wandertour beigetragen.

 
Horst Fege
(Wanderführer)

Bitte vormerken!

Unsere nächste Wanderung führt uns am Samstag, den 08.05.2004 dahin, wo der Spargel wächst. Wir überschreiten zum ersten Mal auf einer Wanderung die deutsche Grenze und werden Rast in Venlo machen.
Näheres dazu an dieser Stelle, im Internet und in der Tagespresse.

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