Der erste Festtag
30.04.2006
Es ist gegen 9.30 Uhr an einem typischen Apriltag. Noch scheint die Sonne, aber es ist ungemütlich und kalt. Die letzten Vorbereitungen zum Beginn des Sportfestes werden abgeschlossen und die ersten Besucher erscheinen. Überall herrscht reges Treiben.

Auf dem Hockeyplatz formieren sich die Bambinis zu ihrem Spiel und erhalten vom Trainer die letzten Anweisungen während schräg gegenüber auf dem Tennisparcours die Plätze spielbereit gemacht werden. Am Vereinsheim wird der Bierstand eröffnet, die Kuchentheke ist in Betrieb und auch der Schwenkgrill wird bereits vorgeheizt.



Aus den Lautsprechern ertönt fetzige Musik. Fast unbemerkt hat sich der Bezirksvorsteher von Garath/Hellerhof, Herr Klaus Mauersberger, eingefunden. Und erst als er am Terrasseneingang des Clubraums zum Mikrofon greift wird es ruhig. Als Schirmherr der Veranstaltung begrüßt er die Gäste und wünscht dem 3. Hellerhofer Sportfest einen guten Verlauf und vor allem annehmliches Festtagswetter. Lobend äußert er sich dann über die Entwicklung des Sportgeländes mit dem der HSV immer attraktiver wird. Das möge auch in steigenden Mitgliederzahlen zum Ausdruck kommen, obwohl nach seiner Meinung die Qualität des sportlichen Angebotes wichtiger ist als eine große Mitgliederschar. Und da sei der HSV ja auf einem guten Weg.
Anschließend bedankt sich Karl Bock, der 1. Vorsitzende des Vereins, für die herzlichen Grußworte und erklärt den Besuchern die bei jedem Fest üblichen Formalien, wie z.B. wo es Verzehrbons gibt und was für den heutigen Tag geplant ist.

Für die Hockeyabteilung begrüßt der 2. Vorsitzende Wolfgang Paniczek die Gäste während draußen die Sonne verschwindet und erste Regentropfen nichts Gutes ankündigen.
Aber noch sind alle Akteure guter Dinge und auch der Wettergott hat offenbar ein Einsehen. Bei schönstem Sonnenschein kämpfen die jüngsten Hockeyspieler um die Kugel und auf den Tennisplätzen sind die Jugendlichen eifrig beim Spiel. Am Bierstand werden die ersten Gläser gefüllt und am Schwenkgrill steigen bereits verführerische Düfte auf. Und wer mehr auf Süßes steht, kann an der Theke unter dem reichlichem Kuchenangebot auswählen.
Doch dann zeigt sich der April von seiner sprichwörtlichen Seite. Hagelschauer und heftige Regengüsse treiben die Hockey- und Tennisspieler von den Plätzen und ins Vereinsheim. Am Grillstand werden zwar tapfer die Würstchen gewendet, aber ihre Käufer sind (noch nicht) zur Stelle. Wer jetzt geglaubt hat, das war es wohl mit dem ersten Festtag, der hat sich geirrt. Mit wiederkehrendem Sonnenschein erwachte auch das Festtreiben zu neuem Leben. Die Medenspiele beim Tennis und das Hockeyturnier gingen weiter und natürlich hatten auch die Grill- und Zapfmeister wieder reichlich zu tun. Ein echter HSV-ler lässt sich halt nicht unterkriegen und in bester Stimmung geht dieser Tag mit den Siegerehrungen zu Ende.



