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Frankenheimcup und fünftes HSV-Fest erfreuen sich großer Resonanz

07.09.2008

Bei optimalen Wetterverhältnissen hat der Hellerhofer Sportverein sein mittlerweile fünftes HSV-Fest gefeiert. Höhepunkt der Veranstaltung war das erste Turnier um den Frankenheimcup, welches die Tennisabteilung anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens ausrichtete. Zum Programm gehörten auch Hockey und Bogenschießen: „Es ist schön, dass alle Abteilungen hier vertreten waren“, sagte Vorsitzender Karl Bock zufrieden. „Schade ist nur, dass Beachvolleyball ausgefallen ist.“

Insgesamt 30 Spielpaarungen, davon zehn Damen- und 20 Herrendoppel, haben an dem von der Brauerei Frankenheim gesponsorten Turnier teilgenommen. „60 Teilnehmer ist eine tolle Resonanz", freute sich Sportwart Rüdiger Schaaf. Auch fünf Paare vom TSV Urdenbach durfte der Organisator auf der Anlage an der Eichsfelder Straße begrüßen. Als Sieger setzten sich nach Gruppen- und Endrunde Marion Fischer und Karin Zeelen gegen Yvonne Fehlauer und Julian Riedl bei den Frauen und bei den Männern Detlef Elstner und Jens Vier gegen Dominic und Sebastian Rude durch. Die dritten Plätze belegten Ursula Bommermann und Moni Münch sowie Thomas Schaaf und Wilfried Schäfer.

 

Fast sieben Stunden waren die Tennisfreunde aktiv und absolvierten dabei 76 spannende Spiele, wobei ein einzelnes Match 30 Minuten dauerte. Neben den Sieger-Pokalen in Form von großen Biergläsern stiftete der Titelsponsor 100 Liter Freibier und Sachpreise für die Tombola. Die weiteren Getränke wurden durch die Edeka Märkte Hasler gestiftet. Nach dem Erfolg der Veranstaltung ist für das nächste Jahr bereits die zweite Auflage des Frankenheimcups angedacht.

 

Nicht weniger ehrgeizig ging es ein paar Meter weiter bei den Bogenschützen zu: In drei Kategorien ermittelten sie ihre Vereinsmeister: Blank, Visier und Compound. „Letztere sind absolute High-Tech-Geräte und kosten rund 600-800 Euro", erklärte Abteilungsleiter Stefan Wicke zu den Sportgeräten. Dabei haben diese Bögen mit klassischen Geräten, wie sie jedes Kind sicherlich schon einmal gebastelt hat, nur noch wenig gemeinsam. Auf der anderen Seite schränkte er den Wettkampfcharater des Turniers ein wenig ein: „Für die meisten ist Wettbewerbsschießen noch etwas ungewohnt. Es ging vor allem um die Show." Gleichzeitig wies Wicke geduldig den Nachwuchs in die Grundlagen des Sports ein. Allerdings schossen die Jüngsten nicht auf runde Zielscheiben, sondern auf das Bild eines Wildschweins.

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